Die Kochschau @ 75cl: Dry aged trifft Stefan Breuer Barbera d’Alba 2010

Roastbeef vom Bison, T-Bone, Tomahawk, saftige Pattys: Dry aged in vier Variationen. Warum? Weil Jens Lust darauf hatte. Und mir direkt dazu ein Wein einfiel, den ich endlich wieder im Glas haben wollte.

Bei Martin Pietsch, einem Genuss-Aficonado, der einen sensationellen Edeka in Homberg (Ohm) führt, kauften wir das Fleisch. Was ohne Probe der neusten Weine und Whiskys nicht über die Bühne ging. Gut, dass wir danach nicht die weiteren Zutaten vergaßen.

Die waren anschließend schnell präpariert: Spanische Kartoffeln mit Meersalz und Olivenöl sowie karamelisierte, geviertelte Karotten auf dem Blech; Butter, aromatisiert mit frischen Kräutern, bis kurz vor dem Servieren im Eisfach. Dann das Fleisch …


Jamie Oliver macht es, Gordon Ramsey auch: salzen, pfeffern, ölen, in die heiße Pfanne. Jens macht es anders: salzen, pfeffern erst nach dem Anbraten und Ruhen im Ofen für ein paar Minuten bei 90°.

Dazu Stefan Breuers Barbera d’Alba 2010. Eine Wucht, aber nicht zu wuchtig. Intensive Kirsche, Beeren, feines Holz. Ein Partner, der die Aromen auf dem Teller umspielt. Carpe diem.

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