Die Kochschau @ 75cl: Kalbsfilet trifft Fogt Piggy

Und es war Sommer. Aber so was von. 40 Grad im Schatten. Zuvor wollte ich Jens mit einer kleinen Cabrio-Tour unterhalten, doch die Luft stand und die Sonne sengte. Es war nicht auszuhalten.

Zurück auf meiner Terrasse warfen wir Eiswürfel satt ins Glas und gossen Piggy ein. Georg Fogts sensationell federleichten Rosé, der selbst hochgradige Skeptiker mit fliegenden Fahnen ins Portugieser-Lager überlaufen lässt.

Ich bin mir sicher: Piggy rettete uns vor dem Dehydrieren. Es war so unglaublich heiß, dass ich irgendwann ins Bad auf eine eiskalte Dusche ging. Mit Klamotten. Barfuss und tropfnass kehrte ich auf die Terrasse zurück und war zehn Minuten später saharatrocken.

Klar, dass bei so einer Hitze an exzessives Kochen nicht zu denken war. Auf der kurzen Cabriofahrt hatten wir einen Stop bei einem guten Metzger eingelegt und Kalbsfilet gekauft. Als am frühen Abend die Temperaturen unter 35° fielen, und wir langsam Appetit bekamen, legten wir los.

Jens zerteilte das Filet, plattierte die Stücke hauchdünn, mehlierte sie und briet sie kurz in der Pfanne. Das Drumherum: Sweep the Fridge – verarbeitet wurde, was da war. So fanden diverse Paprika (gehäutet), Schalotten und die letzten Oliven zu einem lauwarmen Relish. Und frisch gemörserter rosa Pfeffer für die Filets. Dazu: frisches Baguette. Ein Traum.

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