Weinreise 2016: Im Alentejo (2)

Ein einfacher, leichter Vinho Verde sollte vor allem eines sein: jung. Am besten greift man zum aktuellen Jahrgang, denn der ist in der Regel animierend frisch und moussiert mehr oder minder stark.

Weiter zurückliegende Jahrgänge hingegen erweisen sich zumeist als fad und stehen mit wenig Aroma müde im Glas. Kein Wunder, da die einfachen Qualitäten zum flotten Wegtrinken im Jahr ihres Erscheinens gemacht und gedacht sind.

Ein junges Leichtgewicht bereitet einfach Spaß und willkommene Abkühlung im heißen portugiesischen Frühherbst. Und es tut dem Aroma keinen Abbruch, wenn man ein paar Eiswürfel hinzu ins Glas gibt.

Zum Abend, wenn die Temperaturen etwas milder werden, kann es ja etwas kräftigeres sein. Und da hat der Alentejo von Rot bis Weiß durchaus einiges zu bieten. Wenn dann zu bemerkenswerten Weinen auch noch leidenschaftliche portugiesische Küche wie etwa im Varanda da Aldeia, einem famosen Restaurant in São Luis, kommt, möchte man eigentlich noch lange bleiben.

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