Im Glas: Tiefenbrunner Feldmarschall von Fenner zu Fennberg 2011

Südtirol zum Dritten. Nun ein Müller-Thurgau, eine in deutschen Landen zumeist für Weine von einfacher Qualität gebrauchte Traube, hier aber von etwas anderem Schnitt.

Lässt man diese Rebsorte ins Kraut schießen, bringt sie enorme Erträge. Kontrolliert man die Ertragsmenge durch konsequenten Rückschnitt, zeigt auch Müller-Thurgau Format. Mit 13 % vol. ist der Tiefenbrunner Feldmarschall von Fenner zu Fennberg 2011 zudem kein Leichtgewicht, vollmundig und mit langem und facettenreichen Nachklang.

Im Bouquet wie am Gaumen dominieren mediterrane Kräuternoten, dazu fruchtige Noten von Marille und Pfirsich. Hinzu kommt eine straffe Säure, die den Alkohol fein balanciert.

Allzu kühl sollte er nicht getrunken werden, etwa 10 Grad tun der aromatischen Vielfalt gut. Ideal zu Fisch und Meeresfrüchten, die mit cremigen Soßen auf den Tisch kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.