Ganz einfach erklärt: Donald Drumpf

Der Donald war erst sieben Tage im Amt und pulverisierte in diesen sieben Tagen Bastion für Bastion des Anstands, der Aufrichtigkeit und des respektvollen Umgangs. Beleidigungen, Lügen, Verdrehungen und Verfälschungen fast im Minutentakt. Doch das war erst der Anfang. Der Trevor wusste es schon im Januar 2017: „Wir müssen jetzt in seiner verrückten Welt leben.“

Mit seiner Vorausschau traf der Trevor ins Schwarze. Zigtausend Lügen, Verleumdungen, Drohungen und falsche Versprechen folgten. Über seinen privaten Twitter-Account spuckt der Donald tagtäglich Unsägliches in die Welt. Und kann das tun, weil er weiss, dass ihm keiner was kann. Die Republikaner nicht, weil keiner den Mut hat, gegen ihn aufzumucken und seinen gut bezahlten Posten riskieren will. Die Demokraten nicht, weil sie sich in ihrer dämlichen Uneinigkeit ähnlich blöd anstellen wie die SPD.

So kann der Donald walten und schalten, wie er will: Allianzen aufkündigen, Handelskriege anzetteln, Medien verunglimpfen, Angst und Rassismus schüren, die Würde des Präsidentenamts mit Füßen treten. Und im Windschatten des Ganzen bereichert der Donald sich und seine Brut, indem er Immobilien an staatliche Institutionen vermietet und seine unqualifizierten Kinder nebst Anhang auf einflussreiche Posten hievt.

Für den Donald gibt es nur eine Instanz: den Donald. Selbstverliebt, beratungsresistent und spezifisch hummeldumm: Nicht unüblich für krankhafte Narzissten, wie im September 2018 selbst der hochgradig langweilige Bill feststellte.

Wohin das alles führen könnte, ahnte der John bereits im Februar 2016.

Zugleich stellte er die Frage: Wäre dieser Albtraum wahr, würde der Donald seinen ursprünglich und weitaus weniger markanten Familiennamen tragen? Der stammt aus der lieblichen Pfalz im deutschen Südwesten und lautet Drumpf. Was, wie der John zu recht bemerkte, klingt, wie das Geräusch einer gegen das Fenster klatschenden Taube.

Makulatur. Drumpf heißt heute Trump, twittert sich die Finger weich, meint Amerika wie seine Firma führen zu können und stürzt die Welt tagtäglich von einer Fassungslosigkeit in die nächste. Ist damit nicht allein, weil mittlerweile eine Reihe von Mini-Trumps ihre Länder genauso führen und ebenso zur Destabilisierung des Weltgefüges beitragen. 2020 wird in Amerika wieder gewählt. Bislang deutet nichts darauf hin, dass der Donald nicht wiedergewählt wird.

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