Ganz einfach erklärt: Der 20. Juli 1944

Heute jährt sich der 20. Juli 1944 zum 75. mal. An diesem Tag versuchten ein paar Aufrechte den Adolf, wirrer Führer des Deutschen Reiches, in die Luft zu sprengen. Das Attentat misslang. Der Adolf überlebte und nahm tödliche Rache.

Der Claus, Oberst in der Wehrmacht und vom Krieg schwer versehrt, platzierte einen Bombenkoffer am Konferenztisch im Führerhauptquartier im ostpreußischen Rastenburg. Bevor der Koffer explodierte, machte sich der Claus aus dem Staub und auf den Weg nach Berlin. Die Explosion hörte er noch und nahm an, dass es das war mit dem Adolf. Doch die Sprengladung war zu schwach. Während vier starben, flogen dem Adolf nur die Hosen weg und das Trommelfell um die Ohren.

Im Glauben, dass der Adolf hinüber war, rief der Claus bei Ankunft in Berlin zur Operation Walküre auf, dem Staatsreich gegen das vom Adolf installierte Terrorregime. Doch der war schlecht organisiert. Fast nichts funktionierte. Leute, die in Aktion treten sollten, agierten zu spät, wussten nichts davon oder hatten Angst vor dem Scheitern. So lief den Aufrechten die Zeit davon und sie verloren innerhalb weniger Stunden an Boden gegenüber dem Terrorregime.

Das reagierte schnell. Kurz nach Mitternacht wurden der Claus und weitere Beteiligte in Berlin hingerichtet. Weitere Verhaftungen, Schauprozesse und Exekutionen folgten. Die Familienangehörigen wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder unter neuem Namen in Heime deportiert. Der Adolf ließ dafür sorgen, dass mehr als 200 Menschen zum Tod verurteilt oder in den Tod getrieben wurden.

Historiker sind der Meinung, dass mit dem Tod vom Adolf und der vorgesehenen Auflösung der deutschen Terrorregierung der Krieg wahrscheinlich vorbei gewesen wäre. Das hätte fast fünf Millionen Menschen, Zivilisten und Soldaten, vor dem Tod bewahrt.

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