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Ganz einfach erklärt: Was 2018 im Weißen Haus anders wird

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt und schon steht fest: es wird sich nichts ändern. Der Dicke mit dem Strohhaarhelm macht genauso weiter, wie er das seit einem Jahr als Präsident von Amerika tut.

Er beleidigt, lügt und verdreht Fakten. Und wenn er damit fertig ist fürs Erste, macht er noch mehr Unsinn. Beispielsweise einen selbst ausgedachten Preis ausloben für das „korrupteste und verlogenste“ Medienhaus der Lügenpresse, den „Fake Media Award“. Hat der Donald nichts anderes zu tun? Hat er. Aber das stört beim Twittern.

Die, die tatsächlich Politik machen im Weißen Haus, finden das gut. Solange der Donald von frühmorgens bis abends am Smartphone klebt, stört er sie nicht dabei, wie sie Amerika Schritt für Schritt umbauen. Steuerreform: damit Reiche noch reicher werden. Gesundheitsreform: damit sich bald nur noch Reiche einen Arzt leisten können. Umweltreform: damit Konzerne beim Ausbeuten von Ressourcen noch weniger auf die Natur achten müssen. Sozialreform: damit arme Alte noch ärmer dran sind.

Von vielen Reformen profitiert auch der Donald. Wie viele seiner Minister ist ja auch er Milliardär. Zumindest behauptet er das. Genauso, wie er behauptet, dass er ein „sehr stabiles Genie“ sei. Und ein „sehr erfolgreicher Businessman und top T.V. Star“ sowieso. Gott schütze Amerika.

2 Kommentare

  • vergraemer

    Leider lassen sich die Medien von dem Kasperle zu sehr ablenkenden und vernachlässigen den Blick auf das Treiben hinter den Kulissen, Weil es so viel einfacher ist, sich zum 900. Mal Trump zu widerlegen als sich die Mühe zu machen, Hintergründe zu beleuchten und Politik zu erklären.

    Ist doch wahr.

    • TH

      Herr Vergraemer, bitte sehen Sie mir die späte Antwort nach. Nach rund 7.000 Spam-Kommentaren (auf Beiträge zu Herrn Trump) hatte ich mit allem anderen gerechnet, aber keinem Kommentar, der mir nicht Viagra, Webseitenoptimierung, heiße Tanten aus Russland oder sonstwie Segensreiches unterjubeln will. In der Tat ist es höchst bedenklich, wie die Kulissenschieber der US-Industrie weitgehend unbeobachtet agieren können, während ein blondierter Fernsehdarsteller für Budenzauber sorgt. Diesbezüglich am Ball: der famose John Oliver. Kennen Sie wahrscheinlich. Falls nicht, bitteschön: Last Week Tonight.

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