Ganz einfach erklärt: Hubertus Heil und die 13

Der Hubertus ist ein lustiger Gesell. Gemütlich wirkt er mit seinem Doppelkinn. Der Mann sieht gesund aus. Aber ist er das wirklich?

Was etwas zweifeln lässt: Er scheint sich vor Zahlen zu fürchten. Vor Zahlen! Also nicht vor allen, sondern vor allem vor einer: der 13. Psychiater kennen das. Weil das kommt öfter vor, beispielsweise bei verhuschten Greisen in gottverlassenen Winkeln weit draußen auf dem Land, esoterischen Zauseln in Großstädten, Fluggesellschaften und bei allen Fußballern außer Gerd und Thomas Müller. Fachbegriff: Triskaidekaphobie.

Doof jetzt, dass der Hubertus nicht nur Triskaidekaphobiker ist, sondern auch noch Bundesarbeits- und Sozialminister. Da kommt das doch etwas verwirrt herüber, wenn einer in so einem wichtigen Amt das auch noch offenkundig macht, dass er sich vor einer 1 und einer 3 fast vor Angst in die Hosen macht. Das geht als Bundesarbeits- und Sozialminister nicht mal auf der Büro-Weihnachtsfeier nachts um, ich sag mal, halb zwei.

Was das Ganze noch schlimmer macht: Der Hubertus fürchtet sich nicht nur für sich, sondern auch für ein Buch: das nächste Sozialgesetzbuch aus seinem Ministerium. Weil das das 13. wird. Weshalb er es zum 14. machen will. Um genau zu sein: Zum „Sozialgesetzbuch Vierzehntes Buch SGB XIV“.

Die Müllers waren und sind übrigens gern an der frischen Luft. Vielleicht könnte das auch dem Hubertus helfen.

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