Dings

Ganz einfach erklärt: Bundestagswahl 2017

Wäre es nach einem Österreicher gegangen, hätte es vor dem Jahr 2933 keine Wahlen in Deutschland gebraucht. Zum Glück für Deutschland wird seit 1949 wieder gewählt. Unter anderem der Bundestag, das wichtigste Parlament im Staat.

Zur Wahl stehen Leute und Parteien, und wer die meisten Stimmen erhält, darf regieren. Wenn eine Partei mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereint, ist das einfach. Nach der Bundestagswahl vom 24. September 2017 ist es das nicht. Gemeinsam mit den Freunden (Amigos) von der CSU kommt die CDU als stärkste Partei nur auf 33%. Zur Mehrheit fehlen also 17,1%.

Deshalb muss die CDU eine oder mehrere Parteien davon überzeugen, gemeinsam mit ihr eine Regierung zu bilden. Rein rechnerisch ginge das mit der SPD. Doch die befindet sich bis auf Weiteres in kollektiver Schockstarre. Und zwar vor Glück, weil sie die 5%-Hürde unverhofft souverän nahm. Was 35 von 42 Parteien nicht schafften, beispielsweise die Magdeburger Gartenpartei.

Mit der FDP und den Grünen hätte die CDU 52,6% der Stimmen auf ihrer Seite. Rein rechnerisch käme auch Die Linke infrage, doch die ist für die CDU keine Alternative. Und die Alternative für Deutschland, die AfD, schon gar nicht. Weil die einiges, was der Österreicher damals mit Deutschland tat, ziemlich gut findet.

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