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Ganz einfach erklärt: Hartmut Mehdorn

Der Hartmut war immer da, wenn nach einem Supermanager gerufen wurde. Deutsche Bahn, Air Berlin, Hauptstadt-Flughafen: auf den Hartmut war Verlass.

Warum ausgerechnet er gerufen wurde und was er da so machte, zählt zu den großen Rätseln der Menschheitsgeschichte. Klar ist nur, dass der Hartmut Spaß dabei hatte, auch wenn nicht alle darüber lachen konnten. Bei der Bahn etwa drehten die letzten, die vom Hartmut noch nicht gefeuert worden waren, fast komplett durch, als er ein heilloses Chaos anzettelte, indem er die Bezeichnungen von Zugverbindungen durch individuelle Namen auf ICE-Zügen ersetzte. Weil der Hartmut schon als Kind Pilot sein wollte und Fluglinien das so machen.

Die kindliche Spielfreude bewahrte er sich auch bei Air Berlin und dem Milliardengrab BER, hüpfte hier und da ein bisschen rum, machte kurz auf wilden Watz und packte die Koffer, sobald es ernst wurde.

Jetzt ist der Hartmut im Ruhestand. Gottseidank, sagen die einen. Aber kein Grund zum Jubel. Denn der nächste Hartmut kommt bestimmt.

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